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Infos / Verschiedenes
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20°
JAHRESTAG SEIT DER ERÖFFNUNG DES STERILISATIONSZENTRUMS FÜR HUNDE
UND KATZEN DER LEGA PRO ANIMALE IN CASTEL VOLTURNO /
SUEDITALIEN
Dass Strassenhunde Menschen umbringen können, haben wir tragischerweise durch die Presse erfahren
müssen:
vor einigen Monaten hat in Sizilien ein Rudel von Hunden, die aus
einem Auffanglager ausgebrochen sind, ein Kind zu Tode gebissen und
eine deutsche Touristin
schwer verletzt. Die Hundekadaver, die hier in Süditalien in großer
Anzahl längs der Strasse zu sehen sind, zeugen von mehr
oder weniger schweren Autounfällen, die vermutlich auch Sach- und Personenschäden
angerichtet haben. Die öffentliche Sicherheit ist
nur eine der Gründe, warum das Problem der streunenden Tiere ein
Ende finden sollte. Dieser Meinung ist auch der Vize-Praefekt von
der Provinz Caserta, Dr. Vincenzo Lubrano, der die Grüsse der Präfektur
zur Eröffnung des Kongresses übermittelte, der am 12.
September im Holiday Inn Resort von Castel Volturno stattfand. Der
Titel der Konferenz war: „VORSORGE? JA, BITTE!“ und Dr. Lubrano hat versprochen alles zu
tun, dass die Gesetze in Zukunft besser angewendet werden, damit
keine Gefahr von Strassenhunden mehr für die Bevölkerung besteht.
Die Gründerin und aktuelle Präsidentin
der LEGA PRO ANIMALE, die deutsche Tierärztin Dorothea Friz hat den
Kongress organisiert und Sprecher aus aller Welt eingeladen, die
sich mit der Problematik des Streunertums befassen: DEUTSCHER
TIERSCHUTZBUND E.V., SPAY/USA, HUMANE SOCIETY INTERNATIONAL, THE
ANGLO-ITALIAN SOCIETY FOR THE PROTECTION OF ANIMALS, WORLD SOCIETY
FOR THE PROTECTION OF ANIMALS.
Außer dem Vize-Präfekt für die
Provinz Caserta haben andere wichtige Persönlichkeiten die Arbeit
der LEGA PRO ANIMALE gewürdigt
und alle waren sich einig, dass man endlich eine Lösung für das
enorme Problem finden muss:
Professor Dr. Adriano Mantovani, der
auch den ersten Teil des Kongresses moderierte, hat im Namen des
italienischen Kooperationszentrums der Weltgesundheitsorganisation
Dorothea Friz für ihre unermüdliche Arbeit, auch für andere
mediterrane Länder, gedankt.
Frau Dr. Marina Pompameo hat die
Lokalregierung fuer die Veterinaeraemter von Kampanien vertreten.
Frau Dr. Rosalba Matassa hat Gruesse von Staatssekretärin des
Gesundheitsministeriums, Francesca Marini, übermittelt. Sie hat
einen Überblick über aktuelle und in Kürze zu verabschiedenden
Gesetze gegeben, die das Problem der Streuner im Mittelpunkt haben.
Dr. Serpe hat Glückwünsche und Grüsse
vom Zoonoseinstitut von Portici übermittelt und darüber gesprochen, dass streunende nicht kontrollierte Hunde ein
großes Problem für die öffentliche Gesundheit darstellen.
Der Dekan der tiermedizinischen Fakultät
der Universität Federico II° aus Neapel hat Dorothea
Friz für ihren Einsatz gedankt, jungen Tierärzten die Möglichkeit
zu geben, praktische Erfahrungen zu sammeln.
Die Vortragsreihe ist eröffnet worden
mit dem Lesen des Briefes von Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen
Tierschutzbundes e.V. in Bonn, der aus gesundheitlichen Gründen verhindert war,
persönlich seinen Beitrag zur Konferenz zu geben.
Er wurde vertreten durch Frau Dr. Elke Deininger, Auslandsreferentin
des Deutschen Tierschutzbundes e.V. und tätig in der
Tierschutzakademie in Neubiberg. In der Folge hat sie das “Projekt
Odessa/Ukraine” vorgestellt, welches nach den Ansätzen der Arbeit
der LEGA PRO ANIMALE in Italien aufgebaut wurde.
Dorothea Friz hat einen Überblick über
die 20-jaerhige Tätigkeit des Sterilisationszentrums in Castel
Volturno gegeben. Über 40.000 Hunde und Katzen sind in diesen
Jahren kastriert worden. Nur in Castel Volturno sind in den Jahren
von 1995 bis 2003 fast 3000 Hunde und unzählige Katzen eingefangen
und behandelt worden. Die Kosten für all diese Eingriffe sind von ausländischen
Tierschützern getragen worden.
Tierärzte der Veterinaeraemter Neapel 1
(Dr. Marina Pompameo) und Caserta 2 (Dr. Salvatore De Micco) haben
ihre Arbeit im Gebiet der Region Kampaniens vorgestellt. Dr. Claudio
Fantini von einem der Veterinaeraemter in Rom hat mit seinem Beitrag
eine heftige Diskussion ausgelöst, als er über die großen Probleme in der Anwendung der Gesetze gesprochen hat und die enormen
Kosten für den Steuerzahler erwähnt hat.
„Den Hahn zudrehen“ war der Titel
des 2. Vortrages von Dorothea Friz, die die „Produktion“ von
Hunden und Katzen mit dem Auslaufen von Wasser aus einem
Leitungshahn verglich. Wenn mehr Wasser, als man braucht herausläuft, wird der Boden nass und man muss
ständig aufwischen.
Wenn man den Hahn schließt, ist das Problem erledigt und man muss
kein Geld mehr ausgeben.
In seinen abschließenden Worten hat Dr.
Mario Campofreda, Praesident der Tieraerztekammer von Caserta,
darauf hingewiesen, dass man in Zukunft unbedingt den Weg der
„Vorsorge“ wählen sollte; also Sterilisationen gratis anbietet für
Hunde und Katzen, vor allem von diesen, die einen Besitzer
haben (= Ursache des Streunertums). Und alle über 120 Teilnehmer
des Kongresses (Tierschützer, freiberufliche und Amts-Tierärzte,
Politiker, Verwalter von Gemeinden, aber auch nur einfache Besitzer
von Hunden und Katzen) waren sich einig: man muss die Anzahl der
Kastrationen drastisch erhöhen, aber man muss auch dafür sorgen,
dass die Gesetze eingehalten werden. Es sind viel zu wenige der
Hundebesitzer, die wissen, dass ihr Vierbeiner identifiziert und
registriert sein muss und wenn seine Hündin Junge wirft, er die
Welpen erst mit einem Microchip kennzeichnen und auf seinen Namen
registrieren muss, bevor er sie vermittelt oder verkauft, um dann
die Daten des neuen Besitzers an die Behörden zu melden. Die Aufklärung
der Bevölkerung muss erweitert werden,
Tierschutzunterricht in den Schulen muss intensiviert werden und vor
allem die Presse muss mehr über dieses Thema berichten.
Es sollte nicht gewartet werden, bis
weitere Personen von streunenden Hunden verletzt oder getötet werden. Es ist auch nicht weiterhin tragbar, dass der Steuerzahler
enorme Summen für die fehlende Verantwortlichkeit einer Minderheit
bereitstellen muss. Nur in der Region Kampanien allein sind im
Moment 26.400 Hunde auf Gemeindekosten in Auffanglagern
untergebracht. Das bedeutet, dass die Gemeinden zusammen über
20 (zwanzig!) Millionen Euro pro Jahr für die Unterbringung von
Hunden in Auffanglagern bezahlen.
UND
DIE STRASSEN SIND VOLL VON STREUNENDEN HUNDEN……
Dorothea
Friz
LEGA
PRO ANIMALE
Eine
kleine Auswahl Bildern finden Sie hier!
WER DIE ARBEIT DER LPA
FINANZIELL UNTERSTÜTZEN MÖCHTE:
In
Italien:
LEGA PRO ANIMALE
Conto
corrente postale: 10973816
Codice
IBAN: IT81 Q076 0114 9000 0001 0973 816
Codice
BIC/SWIFT: BPPIITRRXXX
In Deutschland, wenn
Spendenquittung erwuenscht:
Deutscher
Tierschutzbund e.V.
Sparkasse
Bonn, Konto Nr. 40444, BLZ 37050198
IBAN:
DE 88 37050198 0000040444
BIC:
COLS DE 33
Mit dem Vermerk: für LEGA PRO ANIMALE
In der Schweiz:
Schweizer
Gesellschaft für Tierschutz
Postscheckkonto
80-5540-4
Mit dem Vermerk: für LEGA PRO ANIMALE
DAS GROSSE FEST IM ZENTRUM DER LEGA PRO ANIMALE AM
13. SEPTEMBER 2009
Am Samstag, den 12.09.2009 fand der internationale Kongress statt, wo die
wissenschaftlichen Dinge abgehandelt worden sind.
Am Sonntag wurde dann gefeiert und zwar so, wie es sich gehört: mit deutschem
Bier und deutscher Musik. Circa 200 Personen kamen und gingen über den Tag
verteilt. Amtstieraerzte und Tierschützer aus anderen Regionen Italiens haben die
ANIMALE haben mit den Tierärzten und Mitarbeitern gefeiert. Deutsches Bier vom
Fass floss in Strömen, besorgt und ausgeschenkt von Mitgliedern und deren
Angehörigen der deutschen Nato-Einheit, die in Neapel stationiert ist. Sie haben
auch die Biergartentische und Bänke bereit gestellt, es war großartig! Den
musikalischen Rahmen bestellte „Musikus“, Alleinunterhalter aus Deutschland, der
schon zur Eröffnungsfeier und zum 10-jaehrigen Jubiläum aufspielte.
Das Zentrum war mit hunderten von grünen und gelben Ballons geschmückt
(die
das Team und Freunde der LPA am Sonntagmorgen aufgeblasen haben) und alle
Hunde und Katzen und die Büffel haben mitgefeiert………
Eine
kleine Auswahl Bildern finden Sie hier!
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EXPO
2009
PRESSEMITTEILUNG
Mit der Bitte zur Verbreitung
Vom 6. Bis 9. April 2009 hat die
“ANIMAL CARE EXPO
2009”
in Las Vegas/USA stattgefunden. Fast 2000 Teilnehmer aus allen
Staaten der USA und ueber 100 Vertreter von Tierschutzorganisationen
aus fast 30 verschiedenen Laendern in der Welt haben an diesem
jaehrlichen Event teilgenommen. Der Organisator dieser
Maxi-Fortbildung ist die HUMANE SOCIETY OF THE UNITED STATES, die
sich grosse Muehe gibt, Tierpflegern und anderen Berufen, die mit
Tieren arbeiten, die neuesten Neuigkeiten in Sachen Tierpflege und
Tierschutz zu vermitteln.
4 Tage angefuellt mit grossen
Moeglichkeiten sich Methoden fuer das Einfangen und die Behandlung
von Strassen- oder Wildtieren anzueignen und auf Naturkatastrophen
zu reagieren, Themen von grosser Aktualitaet in Italien. Ausserdem
gab es unter anderem workshops, die die Bindung zwischen Grausamkeit
gegen Tiere und menschlicher Gewalttaetigkeit aufzeigten; wie man
Gesetze entwirft, die Tiere besser schuetzen und wie man Kinder
durch Schulprojekte fuer den Tierschutz interessiert.
Die “HUMANE SOCIETY
INTERNATIONAL” (HSI), laed seit 1999 Tierschuetzer aus aller Welt
ein, in Kursen teilzunehmen, die Probleme vor allem in der dritten
Welt loesen sollen, wie zum Beispiel das Streunertum von Hunden und
Katzen. Dr. med vet Susan Monger, Direktor des internationalen
Programs der HSI hat aufgezeigt wie man eine Kastrationsaktion einer
Gosszahl von Hunden in laendlichen Gegenden plant und durchfuehrt,
ohne grosse Risiken fuer die Tiere waehrend und nach der Operation.
Rahul Sehgal, Tierarzt und Direktor der HSI fuer Indien hat sein ABC
Projekt in Indien dargestellt. Hunde werden dort in grossen
Nummern eingefangen, kastriert und wieder an den Fangort zurueck
gebracht. In Indien ist die Tollwut präsent und die Tiere werden
vor der Freilassung auch gegen diese, auch fuer den Menschen
toedliche Krankheit, geimpft. Sein Projekt ist von grossem Erfolg
gekrönt: In Gegenden wo er gearbeitet hat ist die
Beisswuetigkeit der Hunde sehr stark zurueck geganen und die
menschliche Todesrate auf Null.
Und jedes Jahr wird jemand mit
einem Preis fuer „aussergewoehnliche Beharrlichkeit und
Leistung“ im Kampf gegen das Tierelend ausgezeichnet. Dieses Jahr
sind 2 Personen ausgewaehlt worden: Lilian Schnog, die in Costa Rica
arbeitet und Dorothea Friz, Praesident der LEGA PRO ANIMALE und der
FONDAZIONE MONDO ANIMALE in Italien.
Fuer weitere Informationen:
legaproanimale@tin.it
www.fondazionemondoanimale.com
www.hsi.org
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Brief
an das italienische Ministerium
Mrs. Francesca Martini
att: for Onorevole Martini”
Sottosegretario di Stato
c/o Ministero del Lavoro
della Salute e Sicurezza
Sociale,
ROMA
Dear Mrs Martini:
For eighteen years I have run
a national program in the United States dedicated to ending the
overpopulation of cats and dogs. When we began, we were
killing 12 million cats and dogs in our shelters every year.
Today that number is about 4.3 million.
The way we were able to
accomplish this was to encourage every possible method of
delivering spay and neuter services to those in need. We
now have large clinics that spay and neuter 20,000 animals a
year, using three veterinarians and several vet techs.
There are now nearly 50 of these large clinics in the
country, and you can see a map of them by going to www.humanealliance.org
and looking at the NSNRT tabs at the top of the screen.
Another very important
delivery system has been the mobile spay clinic. These
clinics come in many sizes
and have allowed us to bring
the services to the people where needed. It is much easier
to bring the clinic where it is needed than to try to catch
animals, bring them to a location far away and then take them
back.
We understand that Dr.
Dorothea Friz in Castel Volturno has successfully used a mobile
clinic to spay and neuter over 4,000 animals safely and
effectively so we are glad to hear that these systems are in use
in Italy as well. We understand that there is a very large
cat and dog overpopulation there, and are certain that moreof
these mobile clinics would be most useful in clearing up this
problem in Italy as it has been here in the U.S. Dr. Friz
informs me that there has been some questioning of her use of a
mobile clinic, and we certainly hope that something can be done
to reverse any negative actions regarding this program. There is
no doubt in my mind that mobile clinics serve a very important
role in ending the overpopulation of cats and dogs. Given
the large numbers of stray animals that still exist all over the
world we need to promote these creative and effective ways of
addressing the problem.
If you would be interested in
seeing our Guide To Mobile Spay Clinics, a 92 page document, you
can download it from our web site, www.spayusa.org.
We hope to hear from you regarding your situation in Italy, and
wish you all the best.
Sincerely,
Esther Mechler, Director
SPAY/USA
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„NATO-EINSATZ“
STARKE
MÄNNER MACHEN SUPERARBEIT
Das Zentrum der Lega Pro Animale in Süditalien feiert im Jahre 2009 seinen
20. Geburtstag. Die langen Jahre intensiver Arbeit, das Kommen und
Gehen von tausenden von Hunde hat dazu geführt, dass sich die
Bauten und Zäune natürlich nicht mehr im Superzustand
befinden.

In meinen letzten Berichten habe ich um Hilfe für die Erneuerung der
Auslaufgehege unserer Hunde gebeten: sie waren rostig, zum Teil
gebrochen und stellten mit den herausstehenden Drahtenden eine große
Gefahr für die Hunde dar.
Mein Hilfeschrei wurde erhört und dank einer der großzügigen Spende einer
Gönnerin aus der Schweiz und einer kleinen Erbschaft einer
verstorbenen Amerikanerin, die wir über die WSPA (=World Society
for the Protection of Animals) erhielten, konnten wir die
Fertigbauteile für die Umzäunung anschaffen und natürlich jede
Menge Zement und Sand für den Bau der Sockel.

Mir wurde schon ganz Angst und Bange an die Rechnung für die Baufirma
denkend, aber da kam die freudige Überraschung: Die
deutschen Soldaten der Nato-Einheit, die in Neapel stationiert sind,
haben von unserem Bauvorhaben gehört und spontan ihre Hilfe während
ihrer Freizeit angeboten:
 
Nach eingehender Planung und Vorbereitung wurde an 2 Wochenenden gegraben,
vermessen, Zaunteile in die richtige Position verbracht,
verschraubt, Zement gemixt und per Schubkarren in die
vorbereiteten Formen gegossen.

Und die „Logistik“ stimmte auch: die Soldatenfrauen brachten im
richtigen Moment die Verpflegung, damit die Kraft nicht nachließ.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und die Hunde haben ein neues
Zuhause.

VIELEN HERZLICHEN DANK FÜR DIESE TOLLE HILFE!
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KINDER,
KINDER…….
Diesmal waren es Kinder aus ganz Europa. Sie besuchen die internationale
Schule in der Nato Basis von Bagnoli/Neapel. Ihre Väter oder Mütter
sind aktiv im Militärdienst. Deutsche, Englaender, Griechen, Dänen,
Türken, aber auch Italiener waren mit von der Partie. Und es fing
sehr abenteuerlich an, denn der Bus ist mitsamt den circa 50 Kindern
und den Lehrern an Bord erst einmal in den Graben gefahren, als er
zu uns einbiegen wollte. Gott sei Dank haben wir einen Traktor und
so konnte er wieder herausgezogen werden.
Zwei Gruppen haben wir gebildet, eine mit den jüngeren Kinder bis zum Alter
von 10 Jahren und eine zweite mit den älteren bis zum erwachsenen
Alter von 19 Jahren. Speziell die erste Gruppe hatte große Freude,
vor allem als sie mitten im Auslauf mit circa 25 Hunden spielen
durften. Die Tiere waren überglücklich über diese Abwechslung und
hätten solche Besuche am liebsten jeden Tag!
Emilio-Giovanni und seine Büffelbrüder haben großes Interesse geweckt und
die Probleme, die bei der Mozzarella-Produktion auftreten, wurden erörtert.
Am Fenster zum Operationssaal sind alle schnell vorbeigezogen, da
wurde gerade eine Hündin kastriert. Aber der kleine Welpe Apollo
war bei den jüngeren der absolute Renner. Die Kinder haben sich auf
den Boden gesetzt und ganz vorsichtig wanderte das Hündchen von
einem Schoss zum anderen.
Die älteren Schüler haben an einem Umweltschutz-Projekt gearbeitet und
eine Lehrerin der Schule hat sehr weise das Problem mit den
Straßen-Tieren eingeflochten. Dorothea Friz ist am Tag nach dem
Besuch der Schüler im Zentrum der LEGA PRO ANIMALE zur
internationalen Schule aufgebrochen, um dort eine interaktive
Lektion über den Zusammenhang von Straßen-Hunden und Umwelt zu
erteilen. Außer Krankheiten, die von den Tieren, die unkontrolliert
auf der Strasse leben, auf Menschen übertragen werden können,
stellt ein streunendes Tier ein Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr
da. Ein größeres Problem sind aber die Exkremente der Tiere, vor
allem von diesen, die zu tausenden in Tier“heimen“ eingepfercht
leben müssen. Hundekot und –urin sind chemisch sehr aggressiv,
dürfen in größeren Mengen nicht kompostiert und müssen als
Sondermüll behandelt. werden.
Die Schüler hatten alle viel Spaß an der Lektion, die am Ende die Methoden
aufzeigte, wie man das Angebot von Hunden und Katzen der Nachfrage
entsprechend regelt. Mit großem Staunen hat man zusammen errechnet,
wie viele Welpen von einer Hündin pro Jahr und in 10 Jahren geboren
werden können und alle waren sich einig, dass die Kastration die
beste Methode ist, unnötiges Leiden von nicht gewolltem Nachwuchs
zu verhindern.
Die jüngeren Kinder waren interaktiv an der Beantwortung der Frage
beteiligt: „Was braucht ein Hund zum Leben?“. Alle waren bei der
Sache und haben die Aufgabe hervorragend gelöst.
Jetzt kann man nur hoffen, dass alle diese jungen Menschen später
verantwortungsvolle Tierbesitzer sein werden.
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TIERSCHUTZPREIS
2008
Dorothea Friz, deutsche Tierärztin, die seit 26
Jahren in Süditalien versucht, die Anzahl der Hunde und Katzen, die
permanent auf der Strasse leben, zu verringern, wurde von der WSPA
(World Society for the Protection Animals =
Welttierschutzgesellschaft) für den Tierschutzpreis 2008 nominiert.
Auf der Urkunde, die feierlich zusammen mit einem Scheck über
£1000,00 während der Jahreshauptversammlung der WSPA in London und
vor Vertretern der Mitgliederorganisationen aus aller Welt
übergeben wurde, stand: „Der WSPA Tierschutzpreis 2008
wurde an Dorothea Friz verliehen, in Anerkennung ihrer
hervorragenden Leistung für das Wohlergehen der Tiere“ . Der
Geldpreis ist für die Arbeit der LEGA PRO ANIMALE bestimmt, eine
italienische Tierschutzorganisation, die vor über 20 Jahren von
Dorothea Friz gegründet worden ist. Diese Organisation setzt sich
vor allem für Methoden wie Kastrationen und
Identifizierung/Registrierung von Hunden und Katzen ein, die
verhindern, dass nicht mehr erwünschte Tiere von ihren Besitzern
ausgesetzt werden um dann zu Straßentieren zu werden. Eines der
Projekte mit dem Titel „adotti un cane randagio“ (adoptiere
einen Straßenhund), hat nach wie vor großen Erfolg: wer auch immer
einen besitzerlosen Hund auf der Strasse findet und ihn bei sich
aufnimmt und auf seinen Namen registrieren lässt, erhält von der
LEGA PRO ANIMALE eine kostenlose Kastration samt kostenloser
Identifizierung/Registrierung per Mikrochip. Dank der Spenden aus
aller Welt für diese Initiative, konnte die Lega im Jahre 2007 fast
500 Straßenhunde in ein italienisches Zuhause vermitteln. Diese
Tiere erzeugen keinen Nachwuchs mehr und können auch nicht mehr
ausgesetzt werden, da man anhand der Mikrochipnummer den Besitzer
ermitteln kann und diesen dann eine strafrechtliche Verfolgung
erwartet.
Dorothea Friz war sehr erfreut über die
Nominierung und hat in einer spontanen Rede darauf hingewiesen, dass
sie auch weiterhin alles daransetzen wird, damit die tragische
Situation der Hunde und Katzen in Süditalien verbessert wird. Sie
hat über die italienischen Hunde-Massenlager gesprochen, wo
tausenden von Tieren zusammengepfercht unter nicht argerechten
Bedingungen bis zu ihrem Tod eingesperrt leben müssen (nur in der
Region von Kampanien sind weit über 15.000 Hund in solchen Lagern
untergebracht). Diese Tiere haben keine Chance auf Vermittlung und
die Betreiber dieser „Tierheime“ haben auch gar nicht die
Absicht, Tiere abzugeben, weil sie dann den monatlichen Beitrag
verlieren, der per Gesetz von den Gemeinden bezahlt wird (circa 3,00
Euro pro Tier und Tag).
Sie hat sich erfreut darüber geäußert, dass
überall in der Welt der Begriff Tier“schutz“ durch einen
neuen, nämlich die „Garantierung des Wohlergehens“ (welfare)
der Tiere ausgetauscht wird. Das bedeutet weltweit, dass das Retten
von Tier-Leben keinen Sinn hat, wenn man nicht ein artgerechtes
Halten dieser Tiere garantieren kann (Lebensqualität).
Ihre kleine Rede wurde mit einem heftigen Applaus
erwidert.
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Bericht Hundespaziergang NRW 2008
„Es gibt kein schlechtes
Wetter, nur schlechte Kleidung“ – doch: was nimmt man auf
einen Hundespaziergang mit, wenn die Wettervorhersage so
ziemlich alle Optionen offen lässt? Diese Frage haben sich alle
Teilnehmer des diesjährigen Hundespaziergangs der Lega in NRW
gestellt. Doch Petrus hatte ein Einsehen: es gab noch mal eine
kurze Schauer vor dem Start, doch danach fiel kein Tropfen mehr
und zeitweise begleitete die Sonne uns bei angenehmen 16-18° C.
Der 14. Juni war der Tag, an
dem sich dieses Jahr 23 stolze Hundebesitzer und 15 bellende
Vierbeiner am Schloss Hünxe-Gartrop im Kreis Wesel trafen.
Wieder ging es auf die bereits bekannte 7 km lange Route entlang
des Wesel-Datteln-Kanals und durch den Hünxer Wald. An zwei
Stellen bietet der Kanal einen leichten „Ein- und Ausstieg“
für die Hunde, die dies trotz der nicht gerade heißen
Temperaturen teilweise für intensive Bäder nutzten. Keiner der
Hunde achtete dabei auf die „Vorfahrt“ eines Ruder-Achters,
dessen Besatzung beim fälligen Ausweichmanöver leicht in Panik
verfiel. Es blieb der einzige Zwischenfall an diesem Tag.
Aufgrund des teilweise recht
hohen Alters der teilnehmenden Hunde war das „Feld“ schnell
zerstreut. Daher wurde am Wendepunkt eine längere Pause
eingelegt und auf die Nachzügler gewartet. Dem ein oder anderen
uns entgegen kommende Vierbeiner stand die Überraschung der
Genossenschwemme ins Gesicht geschrieben: „…und dann bellen
die auch noch alle italienisch!“
Nach gut 2 ½ Stunden trafen
wir uns wieder am Ausgangspunkt. Im Konvoi ging es nach Voerde
zum Essen fassen. Petra Süsselbeck und ihr Team vom Gasthaus Möllen
hatten im Vorfeld wieder toll vorgesorgt: Die Tische waren
liebevoll mit hochwertigen Leckerlis und Hundespielzeug
dekoriert, welches beliebig mitgenommen werden konnte. Für die
Vierbeiner standen zahlreiche Eimer mit frischem Wasser sowie
Decken und Handtücher zum Abtrocknen zur Verfügung. Die Hunde,
je nach Kondition mehr oder weniger erschöpft, nahmen es
dankbar an. Es gab keinerlei Reibereien, nicht mal den Ansatz
von Stress zwischen den Tieren. Wunderbar!
Um das aufwändige
Bestellverfahren zu umgehen, boten wir diesmal ein Buffet an,
welches fleißig „geplündert“ wurde. Honigbraten,
Putengeschnetzeltes, Kartoffelgratin, Spätzle, Gemüseplatte,
grüner Salat mit versch. Dressings und zum Nachtisch Obstsalat
erfüllten den Saal mit einem köstlichen Duft. Für jeden
Geschmack war etwas dabei. Der Koch des Hauses erhielt für
diese Leistung erneut ein Extralob der Gäste.
Die Wirtin, selbst Mitglied
eines Tierschutzvereins, erzählte ihrer Vorsitzenden
gleichzeitig amüsiert, erstaunt und verwundert von den ungewöhnlichen
Gästen, die sich da jährlich bei ihr einfinden. Die wollte
sich das nicht entgehen lassen und kam denn flugs am Abend mit
zwei weiteren Helfern plus vierbeiniger Unterstützung vorbei,
um ebenfalls des Schauspiels Zeuge zu werden. Wir nutzten natürlich
prompt die Gelegenheit, Kontakte zu dem noch recht jungen Verein
zu knüpfen und die Arbeit der Lega Pro Animale vorzustellen.
Norbert Steins erzählte den
Teilnehmern dann noch einiges über das Geschehen bei der LPA im
letzten Jahr, dem ein Spendenaufruf folgte. Dem herumgereichten
Sektkühler konnte nachher die Summe von 101,50 € entnommen
werden, die bereits angewiesen sind.
Wir fuhren zufrieden und glücklich
über einen sehr angenehmen Tagesverlauf nach Hause. Natürlich
werden wir die Veranstaltung auch nächstes Jahr wieder durchführen.
Alpen, 15.06.2008
Birgit und Norbert Steins
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Spendenaktion im Kaufland 27.12.2007
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Nach dem ich mein Praktikum beim Tierarzt
gemacht habe, bin ich auf den Flyer der Lega Pro Animale gestoßen.
Habe mich über ihre Homepage über ihre Arbeit informiert und
dachte da sollte ich helfen!
Also fragte ich in meiner Klasse 9a aus der
Sankt Elisabeth Realschule in Friedrichshafen, einige Helfer für
eine Spendenaktion meldeten sich. Anfangs wussten wir nicht was
wir tun sollten, aber wir wussten, es musste etwas sein bei dem
die Leute viel Geld spenden, damit auch eine gute Summe dabei
rauskommt. Wir haben uns für das Eintüten im
Kaufland-Bodenseecenter entschieden.
Unser Tag fing um 12.00 Uhr an, wir wurden an
unsere Kassen gebracht und durften den Leuten beim Einpacken ihrer
Ware helfen. Die meisten interessierten sich sehr für was wir
dies tun. Und die meisten Menschen reagierten positiv und da es für
einen guten Zweck war, gaben sie sogar noch etwas mehr dazu.
Im großen und ganzen, hat es uns sehr gut
gefallen und wir würden es jeder zeit wieder machen!
Am Schluss kam eine stolze summe von 226€
zusammen.

Liebe
Lisa, Kathrin, Fiona, Vanessa und Jasmin,
wir
Danken Euch von ganzem Herzen und im Namen der Tiere für Euren
super tollen Einsatz! Die Finanzielle Unterstützung
können wir wirklich gut gebrauchen!
Ganz
lieben Dank Euer Lega pro Animale Team
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Bericht vom Hundespaziergang Hünxe im
Mai 2007
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Es war mal wieder soweit: Für den 19.05.07
hatte die LEGA PRO ANIMALE (Birgit und Norbert Steins) zum
Hundetreffen nach NRW eingeladen. Treffpunkt war erneut
Schloss Gartrop in Hünxe. Da sich das Treffen bereits zum
vierten Mal jährte, bestand sicher schon ein historisch
gewachsenes Interesse der Gemeinde an unserem Erscheinen –
auch, wenn sie es nicht so direkt uns gegenüber zum
Ausdruck gebracht hat.
Nun denn, die Zahl des Freunde an diesem Treffen war
gegenüber dem Vorjahr noch einmal erheblich gewachsen: 44
Personen und 22 Hunde waren diesmal dabei und damit 4 Hunde
und 16 Menschen mehr als beim letzten Mal. Das Wetter war
ideal: nicht zu warm, nicht zu kalt - und vor allem kein
Regen!
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Die weiteste Anreise hatten die
taube Susanna und ihr Kumpel aus Varel in Ostfriesland!
Weitere Gäste kamen aus Bonn, Nettetal, Mönchengladbach,
Solingen, Wuppertal, Bochum, Mülheim/Ruhr, Hagen sowie
Wesel und Umgebung.
Besonders gefreut haben wir uns über die
Teilnahme des einst sehr scheuen und halbwilden Orsino
(heute: Bruno) mit seinen „Eltern“. Orsi-Bruno ist erst
seit einem ¾ Jahr im neuen Zuhause. Wir hatten gehofft,
aber nicht erwartet, heuer einen solch anhänglichen und
lebensfrohen Hund zu treffen! Auch über das Kommen der
tauben Susanna aus Varel und ihres ebenfalls tauben
Artgenossen Paul aus dem Kreis Wesel haben wir uns sehr
gefreut! |
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Aufgrund der Vielzahl der
Teilnehmer verzögerte sich der Abmarsch, denn zunächst
mussten noch die Speisewünsche notiert werden. Wir werden
dies beim nächsten Mal etwas anders gestalten, um die
Wartezeit zu verringern. Versprochen!
Schließlich ging es aber los – die Hunde
zogen auch schon ganz schön an ihren Leinen!
Zwei Stunden entlang des Kanals, der von Profihunden
ausgiebig zu Abkühlungszwecken genutzt und von anderen,
weniger wasserfreundlich eingestellten Hunden mit großer
Skepsis betrachtet wurde. |

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Am Scheitelpunkt der Strecke legten wir
eine kurze Verschnaufpause ein, die auch dazu diente, das
zwischenzeitlich weit auseinander gedriftete Feld aus
Wanderern und ganz gemütlichen Spaziergängern wieder
zusammenzuführen. Zurück ging es durch einen
faszinierenden Laubwald, gesäumt von herrlichen Bächen und
nach diversen Regengüssen der Vortage begeistert gestürmten
Matschlöchern L.
Mitten im Wald trafen wir auf einen Trupp
abenteuerlustiger Kinder. Diese waren mit ihren Kettcars zu
einem kleinen Wasserfall mitten im Wald gefahren in der Überzeugung,
die Einsamkeit schlechthin gewählt zu haben. Beim plötzliche
Auftauchen der Lega-Meute waren Ihre Gesichter eine Freude für
alle, die in Mimik lesen können J.
Einfach schön!
Die wenigen Spaziergänger, die uns sonst
begegneten, waren voller Verständnis und sehr freundlich.
Beim Überqueren des Wesel-Datteln-Kanals
auf einer schmalen Brücke kam es beim (missglückten)
Versuch eines Gruppenfotos kurzfristig zu massiven
Verkehrsbehinderungen. Aber auch hier stießen wir immer auf
Verständnis – bei Fußgängern, Radfahrern, Roller- und
Autofahrern gleichermaßen. Vielen Dank dafür – und ein
herzliches Sorry an dieser Stelle!
Per Autokorso ging es dann zum Restaurant
Haus Möllen in Voerde, wo Wirtin Petra Süsselbeck und ihr
Team bereits den großen Saal für uns eingedeckt hatten.
Liebevoll wie immer – mit Wasser, Decken und Leckerlis
für die Hunde, die sich während des anschl. Essens wie
gewohnt vorbildlich benahmen! Sogar den Besitzern von Micky
gelang es diesmal, sie von einem spontanen Besuch des
Küchenchefs fernzuhalten J,
was die Hündin als äußerst frustrierend empfand.
Die bestellten Speisen (favorisiert wurden
diesmal die Schnitzelgerichte und die Salatplatte) mundeten
allen Gästen, auch, wenn die hungrigen Mägen teilweise
etwas warten mussten, was sich bei der Menge
unterschiedlicher Wünsche nicht immer verhindern lässt.
In einer kurzen Ansprache bedankten sich
die Organisatoren für die zahlreiche Teilnahme, freuten
sich über die vielen tollen Hunde und die netten Besitzer
und darüber, dass der Spaziergang offenbar einen so guten
Anklang fand. Das sahen nicht nur die applaudierenden
Zweibeine so; auch die Hunde gaben uns Recht, indem sie
zeitgleich mit dem Applaus ein munteres Gebell anstimmten.
 -
Fotos zum Vergrößern bitte anklicken -
Einer der Teilnehmer, der unseren Aktivitäten
auch ohne eigenen Hund sehr wohl gesonnen ist, gab spontan ein
Gedicht zum Besten und motivierte so zu einer kleinen
Spendenaktion zugunsten der Lega Pro Animale. Es kamen 123 €
zusammen! Darüber haben wir uns ganz besonders gefreut und
bedanken uns im Namen von Dorothea Friz und unserer Schützlinge
bei allen Spendern ganz, ganz besonders für die großen und
kleinen Beträge!
Gegen 20 Uhr löste sich die Veranstaltung dann
auf – gesättigt, zufrieden und sicher, auch im nächsten Jahr
wieder zusammen zu kommen, ging es mit den sichtlich zufriedenen
und müden Hunden wieder nach Hause.
Alpen, 19.05.2007
Birgit und Norbert Steins
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LEGA- Hundespaziergang
Jeden Sonntag sind alle Hundefreunde
eingeladen an unserem LEGA- Hundespaziergang in Meckenbeuren/
Kehlen teilzunehmen.
Egal ob Italiener, Spanier oder Deutscher,
hier sind alle Hunde und natürlich auch Zweibeiner herzlich
willkommen! |

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Unser immer sehr unterhaltsames und lustiges
Treffen findet jeden Sonntag, bei jedem Wetter statt.
Von Oktober bis April um 15.00, Mai bis
September um 17.00.
Weitere Informationen, wie Wegbeschreibung und Route (4,5 km) etc. bei Claudia, Telefon: 07541-6574
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Deutscher
Tierschutzpreis 2006: Dorothea Friz erreicht den 3.
Platz!
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In der Endausscheidung zum Deutschen
Tierschutzpreis 2006 wurde Dorothea Friz für Ihre Arbeit
der LEGA PRO ANIMALE von den Lesern der FunkUhr auf den 3.
Platz gewählt! Das ist eine stolze Leistung - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
Sie motiviert, den eingeschlagenen Weg weiterzuführen und
auszubauen.
In seiner Laudatio hob der Präsident des Deutschen
Tierschutzbundes e.V., Herr Apel, besonders die Arbeit von
Dorothea Friz in Italien hervor. Er bezeichnete Frau Friz
als eine "mutige Frau", die trotz der ganz
erheblichen Widerstände vor Ort immer wieder für eine
artgerechte Behandlung der Tiere und die Kastration der Straßentiere
eingetreten sei. Seit 10 Jahren steht Dorothea Friz der LEGA
PRO ANIMALE vor und hat sich nicht nur in Italien den Ruf
einer unermüdlichen, unerschrockenen politischen Fighterin
verdient, die zahlreiche Erfolge vorweisen kann (s.
Homepage).
Auch Horst Seehofer, der für das Ressort zuständige
Bundesminister, würdigte in seiner persönlichen
Gratulation die Verdienste von Frau Friz.
Zahlreiche Prominenz aus Politik, Gesellschaft und natürlich
dem Tierschutz gratulierten persönlich.
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Dorothea Friz wird die 1000 EUR Preisgeld für die weitere
Arbeit der LEGA nutzen und damit teilweise eine weitere
anstehende Kastrationsaktion finanzieren.
Dorothea Friz und das Team der LEGA PRO ANIMALE dankt allen,
die durch die Abgabe ihrer Stimme großes Vertrauen bewiesen
haben. Wir sind davon überzeugt, dass dieses Vertrauen auch
künftig gerechtfertigt sein wird.
Dorothea Friz und Ihr Team der LEGA PRO ANIMALE
 Fotos
© Deutscher Tierschutzbund e.V.
Mehr zu diesem Thema
www.tierschutzbund.de
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Spaziergang der Lega-Hunde in NRW,
zum
dritten Mal jährte jetzt der bereits tieftraditionelle
Hundespaziergang der Lega-Hunde in Nordrhein-Westfalen.
Eingeladen
waren alle Lega-Hunde, die durch Vermittlung von Birgit und
Norbert Steins in den letzten Jahren ein Zuhause gefunden
haben. Selbstverständlich durften die Hunde ihre Menschen
auch mitbringen.
Wir
trafen uns bei gutem Wanderwetter Ende August am Schloss
Gartrop im Hünxer Wald (ca. 40 km nördlich von Duisburg).
18 Hunde kamen und brachten 26 Menschen mit (der Trend geht
auch bei den Hunden zum Zweitmensch). 
In recht flottem Tempo
ging es 2 Stunden entlang des
Wesel-Datteln-Kanals und durch den Wald. Drei, vier Hunden
war es nach Erfrischung. Sie nahmen im Kanal ein Bad, was
aufgrund des teilweise gut zugänglichen Ufers kein Problem
war. Die meisten Hunde liefen ohne Leine und es herrschte
eine ausgelassene, immer friedfertige Stimmung.
Während die Menschen sich über dies und das unterhielten,
tauschten die Hunde weitaus wichtigere Erfahrungen aus und
schlossen teilweise enge Freund-, in einem Fall gar
(garantiert nachwuchsfreien J)
Liebschaften. Gerne erinnern wir uns an den Spaziergang im
vorletzten Jahr, als 6 Hunde plötzlich im Wald
verschwanden. Sie stöberten dort einen halb im Laub
vergrabenen Obdachlosen auf und schnupperten ihn
interessiert ab. Unvergessen sein „Kann man nicht mal hier
in Ruhe schlafen?“ – wir haben Tränen gelacht!
Anschließend
ging es im Konvoi nach Voerde ins Restaurant „Gasthaus
Möllen“. Wirtin Petra Süsselbeck, selbst mehrfache
Hundebesitzerin, hatte den großen Saal schon eingedeckt.
Liebevoll waren die Tische mit Hundeknochen dekoriert.
Mehrere
Eimer mit frischem Wasser sowie zahlreiche Decken standen
bzw. lagen für die Hunde bereit. 18 Hunde in einem Saal, in
dem gespeist wird – wir hatten anfangs so unsere Zweifel,
ob das funktioniert. Doch auch hier war absolut alles
friedlich. Apropos Speisen: Besonderen Anklang fand diesmal
die „Fuhre Mist“: phänomenal! Herzlichen Dank dem Team
vom Gasthaus Möllen. Es bot sehr guten Service und ein
perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis!
Im
Laufe des Abends kam es zu einer spontanen Spendensammlung
zugunsten der
LPA. Dabei kamen 63 EUR zusammen. Zudem wurde der Wunsch
nach weiteren Veranstaltungen dieser Art geäußert. So
klang der Abend allmählich aus. Er bleibt uns in sehr
positiver Erinnerung.
Vielen Dank an dieser Stelle allen, die uns
geholfen und für den friedlichen Ablauf gesorgt haben!
Alpen, 26.08.2006
Birgit und Norbert Steins
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"Gefährliches Mitleid" Das
Geschäft mit der Tierliebe blüht: Die Zahl illegal eingeführter
und hier verkaufter Hunde steigt - und damit die Gefahr importierter
Krankheiten!
Die Hunde hausten in Pferdeställen und
Geräteschuppen, lagen in einer Blechbude ohne Licht. Parasiten
plagten sie so sehr, dass die Mischlinge sich wund gekratzt hatten.
Manche Welpen waren bis auf die Rippen abgemagert, andere hatten vor
lauter Würmern Trommelbäuche.
weiter lesen
Brief
von Frau Dorothea Friz an die STERN Redaktion
An die
Redaktion
des Magazins
“STERN”
Zu Händen
Herrn Henry Lübberstedt
Chefredaktion
Am
Baumwall 11
D-20459
Hamburg
Germania
Castel
Volturno 27-05-2006
Sehr
geehrter Herr Lübberstedt,
leider
habe ich erst dieser Tage den Artikel
„Gefährliches Mitleid“ Ihres Redakteurs Werner
Schmitz erhalten. Der Artikel erschien in Teilen Ihrer
Ausgabe 51/2005.
Bitte
nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit. Dieser Brief ist kein
plumper Protest. Ich werde Ihnen stattdessen die Tiefe der
von Ihnen geschilderten Problematik nahe bringen.
Ich bin
eine deutsche Tierärztin und arbeite seit über 20 Jahren
in Süditalien. Ich habe die Organisation „LEGA PRO
ANIMALE“ gegründet, deren Hauptziel es ist, das
Streunertum von Hunden und Katzen zu verringern: Kastration,
Aufklärung, Identifizier- und Registrierpflicht der Tiere.
Ich führe ein Sterilisationszentrum für Hunde und Katzen
mit angeschlossenem Tierheim und wir haben schon über 30
000 Hunde und Katzen unfruchtbar gemacht. Die Kastration von
Hunden und Katzen hier publik zu machen, war nicht einfach:
Italien ist ein katholisches Land und von Geburtenregelung
spricht man hier nicht. Wir haben seit 1991 ein
erstklassiges Tierschutzgesetz, an deren Vorbereitungen ich
auch ein wenig beteiligt war: Streunende und herrenlose
Katzen müssen eingefangen, von Amtstierärzten kostenlos
kastriert und am Fangplatz wieder ausgesetzt werden.
Streunende und herrenlose Hunde müssen eingefangen und bis
zur Vermittlung oder ihrem Tod auf Kosten der Gemeinden in
Tierheimen untergebracht werden. Gesunde und freundliche
Tiere dürfen nicht ohne Grund getötet werden (vor 1991
wurden nur in Neapel Zentrum pro Jahr 5000 Hunde eingefangen
und nach nur drei Tagen ins Jenseits befördert). In den
Auffanglagern müssen sie tiermedizinisch versorgt,
entwurmt, geimpft und kastriert werden. In städtischen
Tierheimen müssen sich Amtstierärzte persönlich um die
Tiere kümmern, in Vertragstierheimen müssen sie nur
kontrollieren. Seit 2005 müssen alle Hunde mit einem
Mikrochip versehen und registriert sein. Vorher mussten sie
nur tätowiert und registriert sein. Ich persönlich habe es
geschafft, dass die Region Campanien bereits im Jahre 1998
auf Mikrochip als Identifizierung umgestellt hat (95 % der
Tätowierungen waren nicht lesbar!!!). Amtstierärzte
müssen Tierschutzunterricht in den Schulen abhalten.
Fantastisch?
Ja, es wäre schön.
Meine
(italienischen) Kollegen im öffentlichen Dienst sind dafür
berühmt, dass sie sich nicht unbedingt totarbeiten möchten.
Und jeder Tierarzt hier möchte am liebsten in den
Staatsdienst. Nicht umsonst rühmt sich Italien, die größte
Anzahl von Amtstierärzten innerhalb der EU zu beschäftigen.
Man folgert hier daraus, dass in Italien die Nahrungsmittel
tierischer Herkunft überdurchschnittlich gut kontrolliert
werden. Ich frage mich nur, warum man es dann nicht schafft,
die Bruzellose auszumerzen und warum so viele Menschen an
dieser Krankheit und an Echinococcose und anderen Zoonosen
erkranken. Die Bevölkerung und natürlich auch die
Touristen werden
über die Gefahren nicht aufgeklärt. Drei meiner deutschen
Tierarztpraktikanten haben sich hier mit der
Lungen-Bruzellose infiziert.
Die
meisten Amtstierärzte weigern sich schlichtweg das
Tierschutzgesetz für Hunde und Katzen anzuwenden. Sie hätten
keine Zeit und keine finanziellen Mittel zum Kastrieren, für
Tierschutzunterricht und vor allem nicht für irgendwelche
Arbeiten in städtischen Tierheimen. Sie wären ja schon so
ausgelastet mit der Lebensmittelkontrolle. Das einzige was
sie tun: sie lassen fleißig Hunde einfangen, um sie auf
Kosten der Gemeinden in irgendwelchen Auffanglagern
unterzubringen. Das ist der einzige Punkt des Gesetzes,
welches sie anwenden.
Und
"Tierheime" schauen hier so aus: Ein Zementsockel,
ein Dach darüber und Zäune dazwischen. Auf 2 Quadratmetern
kann ein grosswuechsiger Hund ein Leben lang eingesperrt
sein, ohne auch nur einmal draussen rennen zu duerfen. Oft
haben die Tiere nicht einmal einen Liegeplatz, geschweige
denn eine Hütte. Im Sommer braten sie in der Hitze unter
dem Metalldach, dafuer ist im Winter der Boden manchmal
gefroren. Diese Haltung entspricht in keiner Weise den
Haltungsbedingungen fuer kleine Haustiere, die in der
Konvention von Strassburg festgelegt sind und die einst von
Italien unterschrieben worden ist. Ich habe herausgefunden,
dass Amtstierärzte (oder deren Frauen, Mütter,
Schwägerinnen und Onkels) Besitzer solcher
"Tierheime" sind und den Gemeinden ihre Dienste
anbieten. Diese zahlen ein bestimmtes Kopfgeld: 2 bis 5 Euro
– pro Tag und Hund! Die Vermittlungsrate ist gleich null
(unter 7 %), wie Sie aus meiner beigefügten Statistik
ersehen können.
Italiener
gehen nicht ins „Tierheim“, um sich einen Hund
anzuschaffen (sie glauben, die Hunde seien alle krank,
voller Ungeziefer und würden die Gesundheit der Familie
bedrohen), sie kaufen einen im „Pet shop“, um ihn dann
auszusetzen, wenn sie herausfinden, dass auch dieser krank
ist oder sie mit ihm nicht zurecht kommen. In italienischen
„Tierheimen“ gibt es quasi nur Zugänge und kaum
Vermittlungen. Es sollte doch jedem Hauptschüler klar sein,
dass diese Rechnung nicht aufgeht.
Das
Geschäft blüht: 142 Gemeinden zahlen über 4 Millionen
Euro pro Jahr an die Betreiber dieser Auffanglager – ohne
das Problem auf der Strasse zu lösen. Die Insassen dieser
„Lager“ sind in einer ähnlichen Verfassung, wie die in
Ihrem Artikel beschriebenen Hunde aus Istanbul. Kontrolliert
wird fast nie, Anzeigen verlaufen im Sand. Die Richter
hören natürlich immer Amtstierärzte als Sachverständige
an. Die Katze beißt sich in den Schwanz.
Es gibt
auch Tierschutzvereine, die Tierheime betreiben und Hunde
„betreuen“. Nicht 30 oder 40 wie in deutschen
Tierheimen, sondern 600, 1000, manchmal auch 2000. Einige
der Betreiber leiden unter dem Retter- oder Sammlersyndrom.
Ich frage mich, was Leute dazu treibt, hochgradig behinderte
Hunde und Katzen im eigenen Kot herumrutschen zu lassen?
Wäre da nicht Euthanasie die bessere Lösung? Aber: „Mein
Gott wie schrecklich! Gerade die „Ärmsten der Armen“
brauchen doch dringend unsere Hilfe!“
Leishmaniose?
„Das ist eine heilbare Krankheit“. Natürlich kann man
alle Krankheiten versuchen zu „heilen“, aber ob man
immer Erfolg hat? Tatsache ist: in den meisten der hiesigen
„Tierheime“ gibt es für die Tiere nicht einmal
ausreichende Mittel zur artgerechten Ernährung. Die
Behandlung eines an Leishmaniose erkrankten Hundes kostet
pro Jahr ca. 1000,- EUR und er muss ohne Unterlass bis zu
seinem Tod „geheilt“ werden. Doch in diesen „Tierschutz“-Etablissements
vegetieren die Hunde ohne
Behandlung und Protektion vor der Sandfliege
(Zwischenwirt der Leishmaniose) und stecken die noch
gesunden Hunde auch noch an!
Einige
der Tierschutzvereine profitieren auch vom neuen
Tierschutzgesetz und halten Hunde für Gemeinden gegen
Bezahlung. Sie machen auch ihr Geschäft. Und jeder
vermittelte Hund vermindert die Einnahmen. „Das Geschäft
mit der Tierliebe“ blüht auch in Italien und zu allem
Überfluss habe ich gehört, dass von der Europäischen
Union Gelder nach Italien fließen, um neue „Tierheime“
zu bauen. Vielleicht können Sie dazu beitragen, dass
wenigstens das gestoppt wird?
Es ist
geradezu lächerlich, dass ausgerechnet ein italienischer
Europa-Parlamentsabgeordneter ein Veto gegen den Eintritt
Rumäniens in die EU eingelegt hat, „weil sie so
grausam mit den Straßenhunden umgehen“!
Auch ich
bringe Hunde nach Deutschland. Sie haben mindestens 2 Monate
in unserem Zentrum verbracht, sind entwurmt, geimpft,
gechippt, kastriert, gesund und auf Leishmaniose getestet
mit negativem Resultat. Wir beschränken uns auf
kleinwüchsige Rassen, die auch in deutschen Tierheimen eher
selten zu finden sind. Trotzdem bieten wir auch unsere „Oldies“
an. Aber nur im Internet (www.legaproanimale.de).
Manchmal hat einer Glück! Solange dies nicht der Fall ist,
bleiben sie bei uns im Zentrum.
Unsere
Tiere gehen mit einem Pet Passport auf die Reise und mit
einer amtstierärztlichen Gesundheitsbescheinigung. Die
aufnehmenden Tierheime, die per Vertrag und entsprechenden
Vorkontrollen vermitteln, verständigen den zuständigen
Amtstierarzt in Deutschland, wenn Tiere von uns kommen, wie
das Gesetz dies vorschreibt. Die medizinische Versorgung und
die Quarantänehaltung kosten mich circa 300,- EUR pro Tier,
bis es nach Deutschland ausreisen kann, sofern dies nach 2
Monaten geschieht.
MACHE ICH
DA ETWAS FALSCH?? Ich bin der Meinung, dass man sehr wohl
Tiere aus anderen Ländern in Deutschland vermitteln kann,
aber unter Einhaltung aller Gesetze. Vielleicht sollten die
Medien in Deutschland da etwas Aufklärungsarbeit leisten?
Dann würde auch Frau „Saubermann“ in Deutschland, die
als Flugpatin fungiert, wissen, welche Dokumente den Hund
oder die Katze begleiten müssen, den sie am Flughafen des
Ankunftsortes irgendwelchen anderen Leuten übergibt.
Sie wüsste
dann z.B., dass Welpen unter 4 Monaten nach der neuen
Verbringungsverordnung gar nicht innerhalb der EU
transportiert werden dürfen. Sie müssen mindestens 4
Monate alt sein, da sie erst im Alter von 3 Monaten gegen
Tollwut geimpft werden können und dieser Impfschutz
mindestens 1 Monat bestehen muss.
Die
Realität hier in Italien sieht ähnlich aus: Hier werden
4-6 Wochen junge „reinrassige“ Welpen aus den Oststaaten
in Geschäften verkauft, mit gefälschten Papieren, in denen
das Alter heraufgesetzt worden ist. Amtstierärzte schreiten
nicht ein, obwohl neuerdings in Italien Tierquälerei mit
Gefängnis bestraft werden könnte.
Ich bin
der Meinung, dass die vorhandenen Gesetze (in Deutschland
und Italien) gut sind, aber nicht eingehalten werden. Alle
Staatsbürger der EU sollten auf die Einhaltung der Gesetze
drängen, deren Nichteinhaltung enorme Kosten verursacht,
die natürlich wir alle tragen müssen.
Wenn alle
Hunde einen Chip tragen und registriert sind, wird es
unmöglich, sich seines Tieres ungestraft zu entledigen.
Wenn die meisten der (Privat)Tiere kastriert sind, gibt es
keine Überpopulation mehr. Wenn „Hänschen“ lernt, dass
Hunde und Katzen Lebewesen sind, die auf uns angewiesen
sind, wird „Hans“ das auch wissen. Die Folge wird sein,
dass (zumindest in Italien), die Hunde und Katzen auf der
Strasse immer weniger werden und es in Zukunft gar nicht
mehr notwendig sein wird, Tiere nach Deutschland zu „retten“.
Und dazu
können die deutschen Medien, insbesondere der STERN,
positiv beitragen.
Mit
freundlichen Grüßen
Dorothea Friz
LEGA
PRO ANIMALE
FONDAZIONE
MONDO ANIMALE |
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